Dabei gilt es, kulturelle und geschäftliche Unterschiede zu überbrücken und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Wir passen Partnerschaftsvereinbarungen und Aktivierungsprogramme individuell an die Bedürfnisse aller Beteiligten an und stellen sicher, dass sie mit deren Werten und Zielen übereinstimmen.
Als vertrauensvoller Partner schaffen wir Verbindungen, die den Erfolg aller Beteiligten sichern.
Die Niederlande, Belgien und Frankreich wurden durch die Entscheidung verbunden, eine pan-europäische Hochgeschwindigkeitsstrecke von Amsterdam nach Paris zu errichten.
Angesichts der Komplexität europäischer Vorschriften, neuer Hochgeschwindigkeitstechnologie und begrenzter Mittel wurden in jedem Land ein nationales Public-Private Partnership (PPP) gegründet.
Herausforderungen gab es viele – von getrennten Ausschreibungsverfahren über Finanzierung bis hin zur fristgerechten Fertigstellung der niederländischen Strecke – pünktlich, im Budgetrahmen und nach den höchsten Standards für Betrieb und Sicherheit.
Hochgeschwindigkeitsstrecke – Internationales PPP-Konsortium
Als Direktor des Vorstands bei Siemens Niederlande leitete Peter van Gend die Gründung eines einzigartigen internationalen Konsortiums, um einen €2,5-Milliarden-Hochgeschwindigkeitsbahn-PPP-Vertrag mit der niederländischen Regierung zu sichern, inklusive privater Finanzierung.
Der Vertrag wurde im DBFOM-Rahmen (Design-Build-Finance-Operate-Maintain) umgesetzt und enthielt ein maßgeschneidertes Leistungsvergütungsmodell, basierend auf der Verfügbarkeit der Hochgeschwindigkeitstechnologie.
Der Erfolg bei Gewinnung und Umsetzung war geprägt von intensivem Teambuilding im INFRASPEED-Konsortium. Die Zusammenarbeit beruhte nicht nur auf gegenseitigem Vertrauen, sondern auch auf dem Expertenwissen jedes Unternehmens, was zu einer Managementkultur von Zuverlässigkeit führte.
Auch nach Projektabschluss blieben persönliche Kontakte zwischen den Beteiligten bestehen – ein Beleg für die dauerhaften Bindungen, die während dieses wegweisenden Projekts entstanden sind.
Sponsoring – Mehrwert für alle Seiten
Für uns ist bei einem Sponsoringvertrag besonders wichtig: Value for Money, ob die Sponsor-Pakete aktiviert werden, ob die Ziele erreicht werden – und ganz entscheidend: sind alle Parteien zufrieden?
Beim Sponsoringvertrag zwischen Mercedes, McLaren und Siemens waren Anpassungen nötig: Niemand war wirklich zufrieden mit der Situation. Kurz gesagt: Es wurde eine riesige Summe für einige Werbeflächen am F1-Auto und Executive-Hospitality bezahlt. Ein basic, passives und wenig innovatives Konzept, von dem niemand wirklich profitierte.
Die Frage lautete: Könnte es eine sinnvolle Hebelwirkung zwischen diesen drei Industrie-Giganten geben?
Peters karriere ist geprägt von der erfolgreichen Restrukturierung von Marketing-, PR- und Sponsoringkampagnen. Ein herausragendes Beispiel ist die Transformation des globalen Sponsorings zwischen Siemens AG und Formel 1 Mercedes McLaren in eine dynamische „Technologiepartnerschaft“, die das ursprüngliche Cash-Payment-Modell ablöst.
Die Partnerschaft bezog beide Parteien aktiv ein: dediziertes Personal war bei McLaren in Woking, Surrey, UK, stationiert, und es wurden „virtuelle Team-Engineering-Hubs“ sowohl in Deutschland als auch im Vereinigten Königreich eingerichtet.
Dieser innovative Ansatz positionierte:
Siemens als echten Partner, der fortschrittliche Technologie in Fahrzeug-Elektronik und Kommunikationssystemen bereitstellt, um Mercedes McLaren zu mehreren F1-Weltmeistertiteln zu verhelfen.Und als technologischen Vorreiter in der Automobilindustrie.
Dieser strategische Partnerschaftsansatz ebnete zudem den Weg für eine offizielle Partnerschaft mit dem FC Bayern München, bei der Siemens die Allianz Arena mit neuen nachhaltigen Lösungen ausstattete, was Betriebskosten einsparte und einen zusätzlichen Mehrwert schuf.


